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Institut für Musikpädagogik Graz

Uni-Tag 2018: Ethnomusikologische Streifzüge

Etwas Neues lernen – etwas praktisch tun – etwas mitnehmen

Bernhard Gritsch, Kendra Stepputat, Babak Nikzat und Christopher Dick (von links nach rechts)

 

Am Donnerstag, dem 08.02.2018, fand von 09:00 – 17:00 Uhr in der Reiterkaserne der alljährliche Uni-Tag statt, der von balinesischem Gamelan über klassische und regionale Gesänge aus dem Iran sowie Sing- und Bewegungsspiele aus Indonesien bis zum brasilianischen Kampftanz Capoeira reichte – ganz nach dem Tagesmotto: Ethnomusikologische Streifzüge.

 

Der Vormittag begann mit einer Begrüßung durch Prof. Mag. Georg Lenger von der Pädagogischen Hochschule Steiermark, Univ.-Prof. Mag. Dr. Silke Kruse-Weber vom Institut für Musikpädagogik und Ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Bernhard Gritsch, ebenfalls vom Institut für Musikpädagogik, der für die inhaltliche und organisatorische Gestaltung des Programms verantwortlich zeichnete.

Der erste Workshop unter der Leitung von Ass.-Prof. Dr. Kendra Stepputat, M.A. vom Institut für Ethnomusikologie fokussierte das balinesische gamelan beleganjur. Hier konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer rhythmisch üben, da die im beleganjur üblichen Komponenten wie Zyklizität und Interlocking in der „westlichen Musik“ eher unüblich sind.

 

Nach einer kurzen Kaffeepause führte Babak Nikzat, BA MA vom Institut für Ethnomusikologie in die Welt der iranischen Musik ein. Er referierte über die, in unserem musikalischen Raum unüblichen, Mikro-Intervalle sowie den Aufbau von Improvisation in der persischen Musik. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erlernten sowohl metrisierte als auch nicht-metrisierte Lieder und die Grundrhythmen südiranischer Trommeln.

Der zweite Workshop von Kendra Stepputat umfasste Sing- und Bewegungsspiele aus Indonesien und brachte zwei sehr unterschiedliche Beispiele. Das erste Beispiel war der tari indang, ein Tanz aus Sumatra und das zweite Beispiel der kecak aus Bali, ein Tanzdrama, bei dem der „Chor“ gleichzeitig musikalischer
Hintergrund und Bühnenbild für das dargestellte Tanzdrama ist.

Den Abschluss bildete Christopher Dick, BA MA, ebenfalls vom Institut für Ethnomusikologie, mit dem Workshop „Capoeira – ein brasilianisches Spiel aus Musik und Bewegung“. Dieser bot grundlegende Patterns  für Klatschen und kleine Percussion sowie  einfache Lieder und den Grundschritt der Capoeira-Bewegung.

„Einer der besten Uni-Tage …!“, tönte es nach der Veranstaltung aus mehreren Mündern. Ein herzliches Danke dem ReferentInnen-Team!

 

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