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Institut für Musikpädagogik Graz

Vernissage von Edith Temmel

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Die aktuelle Ausstellung am Institut für Musikpädagogik in der Reiterkaserne zeigt unter dem Titel „Klangspuren“ Bilder von Edith Temmel. Warum die Ausstellung diesen Titel trägt, wurde von Mag.Dr.phil Erwin Fiala in einem philosophischen Diskurs erläutert. Einerseits ging er dabei auf das Wort Spur ein, welchem im Medienalltag die Bedeutung des Wiederholbar-Machens zukommt, andererseits auf die synästhetische Beziehung von Klang und Raum, die in der Darstellung der Sinneswahrnehmung als ein Abtasten der Reizimpulse durch optischen bzw. akustischen Sinn viel besser nachzuvollziehen ist. Das Programm der Bilder ist entsprechend das Sichtbar-Machen von Musik, eingegrenzt durch einen Raum, aber entbunden der zeitlichen Vergänglichkeit.

Eröffnet wurde die dementsprechend musikalische Bilderausstellung durch einen akustisch-musikalischen Beitrag von Magdalena Lach auf der Violine und ebenso von ihr beschlossen, bei letzterem begleitet von der Pianistin Anna Schneider. Die Begrüßung des Publikums sowie das Vorstellen der Künstlerin erfolgten durch Gerhard Wanker, Institutsvorstand und Hausherr des musikpädagogischen Instituts in der Reiterkaserne.

Einen angenehmen Ausklang fand die Veranstaltung in der Integration von Kost und Kunst. Ein kleines aber feines Buffett erlaubte es, den Gaumenfreuden zu frönen und sich dabei die ausgestellten Bilder anzusehen sowie das eine oder andere Gespräch mit dem einen oder anderen interessierten Kunstliebhaber über Musik und Malerei zu beginnen.

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